Katholische Bonifatiusschule
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exCHANGE 2016! Abenteuer in Bosnien und Herzegowina

Die Schüler berichten über ihre Zeit in Bosnien und Herzegowina

Tag 1 am 3. Mai 2016
ein Bericht von Alexandra

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Endlich kam der Tag auf den alle warteten.  Nachdem die SchülerInnen aus Trebinje und Sarajevo bei uns in Hamburg waren, war es Zeit, dass wir auch endlich sie besuchen gehen.Um 6:30 morgens war schon unser Treffpunkt am Hamburger Flughafen. Gott sei Dank hat alles geklappt und es gab keine Komplikationen. Um 8 Uhr sind wir also mit Lufthansa los geflogen nach München.  Von dort aus ging es nach Sarajevo. Im Flugzeug bekamen wir sogar ein kleides Frühstück und Getränke.

Wir kamen ca. Um 13 Uhr an und wir wurden alle herzlich begrüßt. Allerdings nur von den Sarajevo Schüler und Schülerinnen. Die Trebinje Schüler warteten in Trebinje auf uns, wo alle Boni und NSG Leute hingefahren sind. Allerdings sind wir erst am nächsten Tag dort hingefahren also hatten wir auch in Sarajevo eine Gastfamilie, die auch am Flughafen auf uns gewartet hat. Daria, Karina, Sayenne und ich waren bei einer sehr netten Familie. Die Mutter hat uns leckeres Essen gegeben und wir haben an dem einen Tag auch vieles unternommen.  Der Vater hat und mit in die Stadt genommen und uns die Gegend etwas gezeigt. Wir durften noch in ein Einkaufszentrum gehen und etwas einkaufen. Mir persönlich hat Sarajevo gefallen, vor allem die türkischen Stände und der Basar. Unser Tag hat mit einem leckeren Abendessen geendet.:)

 

Tag 2 am 4. Mai 2016
ein Bericht von Karina

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Am Mittwoch dem 04.05.2016 haben wir uns alle um 8 Uhr in der Schule von Sarajevo getroffen. Nach der Begrüßung von den Schülern haben wir eine Führung durch Sarajevo bekommen. Wir besuchten außerdem das frisch renovierte Rathaus, welches wunderschön aussah. Um 16 Uhr fuhren dann die Boni und NSG Schüler nach Trebinje los. Die Busfahrt ging zwar 4 Stunden, aber sie war mega lustig. Wir haben laut Musik gehört, Witze gemacht und gesungen. Die 4 Stunden vergingen wie im Fluge. Und als wir in Trebinje ankamen begrüßten uns schon unsere Gastschüler/innen. Alles in einem war es ein anstrengender aber schöner Tag.

 

Tag 3 am 5. Mai 2016
ein Bericht von Jérome

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Der Donnerstag war der erste wirkliche Tag für uns in Trebinje und es war wirklich cool. Morgens trafen wir uns und haben eine Stadtrallye durch Trebinje gemacht, bzw. man könnte eher sagen unsere Bosnischen Austauschschüler haben die Stadtrallye gemacht. Wir Deutschen sind nur hinterher gelaufen. Trotzdem haben wir viel von der schönen Stadt Trebinje gesehen. Danach hatten wir einen Vorgeschmack auf die Wandertour am Montag, wir sind auf einen Hügel hoch gegangen, auf welchem eine Kirche steht. Man konnte von dort oben die ganze Stadt überblicken. Danach haben sich einige von uns zu 7. in ein kleines Auto gequetscht, das eigentlich nur für 4 Leute geeignet ist und sind zu einem Basketballplatz gefahren. Wir haben festgestellt, dass der Boden uns elektrisch auflädt und immer, wenn wir uns berührt haben, gab es erstmal einen Schock. Letztlich haben wir den Abend auf eine jugendliche bosnische Art ausklingen lassen! ;-)

 

Tag 4 am 6. Mai 2016
ein Bericht von Luna

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Am Freitag haben wir am Gymnasium in Trebinje, für die bosnischen Schüler, Präsentationen über Hamburg gehalten. Die Schule ist in vielen Punkten anders als in Deutschland, wie z.B  läuft während den Pausen Musik, du hast kostenloses Internet und du als Schüler, gehst von Klassenraum zu Klassenraum. 
Danach konnten wir den Deutsch- , Bio- und Französischunterricht
besuchen. Es war echt interessant mal zu sehen, wie andere Leute unsere Sprache lernen und zu sehen welche Schwierigkeiten es gibt. Nach der Schule sind wir eine halbe Stunde zum Grillplatz am Fluss gegangen. Dort saßen wir für ca. 3 Stunden am Wasser,einige sind sogar schwimmen gegangen,  bis wir plötzlich von einem Regenschauer überrascht wurden und alle nach Hause gefahren sind. Den Abend hab ich dann mit meiner Austausch Partnerin und ihrer Familie verbracht.

Tag 5 am 7. Mai 2016
ein Bericht von Jéssica

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Am Samstag den 07.05.2016 haben wir uns um 6.45 Uhr getroffen und sind nach Mostar gefahren. Nach 2 Stunden waren wir endlich angekommen und haben uns die Stadt angeguckt. Dann haben wir uns mit den Schülern aus Sarajevo getroffen und hatten Freizeit. Das Wetter war wunderschön und die Stadt war auch sehr schön. Dann sind wir nach Neum gefahren und auf dem Weg waren wir essen in einem Restaurant und haben ein paar Kirchen besichtigt. Ich fand die Kirchen alle sehr schön und ein bisschen von der Geschichte dieser Kirchen haben wir auch erfahren. In Neum angekommen haben wir im Hotel eingecheckt. Das Hotel war sehr schön und der Ausblick herrlich. Es lag direkt am Meer und obwohl alle sehr müde waren, sind die meisten noch schwimmen gegangen. Das Wasser war so kalt aber gleichzeitig so schön und klar, dass die Kälte kein Problem war. Um 19 Uhr haben wir gegessen und am Abend hatten wir eine Party. Der Tag war sehr schön und wir hatten sehr viel Spaß.

 

Tag 6 am 8. Mai 2016
ein Bericht von Lukas

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Um null Uhr sind wir aus der Disko in unsere Zimmer gegangen und haben bis 5 Uhr geredet, dann sind wir eingeschlafen und sind um 7 wieder wach geworden um um 7:30 beim Frühstück zu sein. Nach dem Frühstück sind wir in den Pool gegangen ,um uns abzukühlen. um 10 mussten wir aus checken und der Bus fuhr  um 12. Dazwischen hatten wir zwei Stunden Freizeit die  wir am Pool und im Meer verbracht haben, was uns viel Spaß bereitet hat. Um 12 sind wir aufgebrochen in die wünderschöne Altstadt von Dubrovnik, doch bevor wir diese besichtigten hätten können,hieß es ab auf die  Insel Lokrum, dort sind wir in einem See geschwommen, der sehr warm war, teilweise mit Klamotten oder Unterhose nach 1 1/2 Stunden hieß es dann auch zurück zum Festland wo wir als Belohnung 2 Kugeln Eis pro Person bekommen, das hat uns sehr gefreut.
Nach der Besichtigung der Altstadt sind wir zurück nach trebinje gefahren dort sind wir dann in unsere Gastfamilie gegangen. Später haben wir uns alle getroffen und sind in ein Café gegangen in dem Maurice die Mütze von einem Hooligan, von hier, vom Kopf geklaut, das hat uns sehr verwirrt. Nachdem wir alles ausgetrunken hatten sind wir durch Trebinje bei Nacht gelaufen.
Ich freu mich auf die letzen Tage und auf den Rest dieser geilen Zeit

 

Tag 7 am 9. Mai 2016
ein Bericht von Maurice

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Heute sind wir auf den Berg Jastrebica gewandert. Nach einer anstrengenden Busfahrt zum Berg mit übermüdeten Schülern die alle lustlos waren. Als wir angekommen waren sind wir losgegenagen. Nach etwa 2,5 Stunden waren wir auf etwa 1600 Höhenmetern. Leider gab es auf dem Weg einen Verletzten, den wir dann mit einem anderen Austauschschüler aus B&H zurücklassen mussten. Das war sehr schade. Beim ersten Gipfel hatten einige Leute unsere Gruppe keine Kraft und Lust mehr und haben dort gewartet, während die anderen
noch über 3 weitere Gipfel zum höchsten Punkt des Gebirges gegangen sind. Auf dem höchsten Gipfel haben wir dann gepicknickt.

Der Ausblick war atemberaubend. Man konnte mit einem Fuß in Montenegro stehen Und mit dem anderen in B&H. Außerdem konnte man nach Kroatien, Montenegro und italien gucken.
Nachdem wir dann alle wieder heil zurück waren sind wir mit dem Bus nach Trebinie zurück gefahren. Am Abend haben dann einige Austauschschüler aus Deutschland ein Theater Stück von einem Austauschschüler aus B&H besucht. Leider haben wir nichts verstanden, aber er hat seine Rolle echt gut gespielt.

Mir hat der Tag sehr gut gefallen. Er war zwar anstrengend, aber sehr sehr schön. Vor allem der Panoramablick von der Bergspitze.

Tag 8 am 10. Mai 2016
ein Bericht von Joefee

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Um 9:30 Uhr haben wir uns alle in der Schule der Herzegowiner versammelt und darüber geredet, was wir machen werden. Dannach haben wir uns in 5 Gruppen aufgeteilt und Plakate zum Thema "Wasser" gestaltet. Wir haben im Internet recherchiert und unser Plakat gemalt. Unser Thema war Wassermangel und Wasserverbrauch. Unsere Grupe hat eine Sanduhr gemalt,  welche den Wassermangel und -verbrauch darstellen sollte. Homer Simpson (Eine Zeichentrickfigur aus einer Serie) saß im oberen Sandglas in einem Pool mit einem Bierchen in der Hand, während ein afrikanisches Kind unten im Sandglas abgebildet war, einen Korb hochhielt und versuchte, die Wassertropfen aufzufangen, die aus dem Pool von Homer runtertropften. Wir hatten 2 Stunden Vorbereitungszeit und stellten unsere Plakate dannach im Zentrum von Trebinje vor. Es war warm und die Sonne machte uns eine gute Laune. Nach der Präsentation hatten wir alle Freizeit ,da unsere Austauschschüler auf einer Beerdigung waren.

Wir waren in der Stadt, gingen Shoppen und kamen wieder zurück. Nach der Freizeit haben wir uns alle getroffen und sind gemeinsam noch etwas essen gegangen. Das Essen in Trebinje war fantastisch. Es gab Essen, welches wir schon in Deutschland kannten, nur mit sehr kreativen Kombinationen. Ich habe einen Burger gegessen, der allerdings aussah wie ein Döner. Dort drin war Salat und eine bosnische Soße ,die ich leider nicht kannte. Dannach sind wir alle nachhause gefahren und haben uns dort für die Feier fertig gemacht. Wir haben uns alle um 20:00 Uhr im Restaurant Porto Bello getroffen und gemeinsam gegessen, geredet und hatten viel Spaß. Das Essen war wieder fantastisch und es herrschte eine fröhliche Stimmung. Nach dem Besuch im Restaurant sind wir alle noch draußen feiern gewesen und sind dannach glücklich und dennoch müde nachhause gegangen.

 

Tag 9 am 11. Mai 2016
ein Bericht von Vincent

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Heute mussten wir uns schweren Herzens von unseren Austauschschülern aus Trebinje verabschieden. Es ist jedem sehr schwer gefallen. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, sind wir los zum Mounten Rafting gefahren. Die Fahrt war sehr anstrengend und verfahren haben wir uns auch. Die Landschaft war unbeschreiblich schön. Als wir beim Rafting waren gab es ein schönes Frühstück, mit selbst gebackenem Brot und Aufstrich aus der Region. Nachdem wir unsere Aufrüstung (Helm und Neoprenanzug) bekommen haben sind wir in alte Jep's gestiegen und haben eine halbe Weltreise durch die Natur von Bosnien und Herzegowina gemacht, wir haben uns gefühlt wie kleine Soldaten. Nachdem wir irgendwann angekommen sind haben wir eine kurze Instruktion bekommen und haben uns auf die verschiedenen Boote aufgeteilt. Das Rafting an sich war sehr cool mit dem Boot durch die Stromschnellen  zu fahren hat sehr viel Spaß gemacht. Die Natur ringsherum war wunderschön. Doch nach dem wir die ersten paar Wellen abbekommen haben, würde es schnell kalt. Als wir zurück waren haben wir uns alle gefreut unter einer warmen Dusche zu sein. Danach gab es am Feuer Essen. Als Vorspeise gab es Gulasch und als Hauptgang Lamm. Nachdem wir gegessen haben ging es sofort los nach Sarajevo. Im Bus haben alle geschlafen, wir waren alle total kaputt. In Sarajevo angekommen, sind wir direkt zur Abschlussfeier. Doch wir waren viel zu müde um zu feiern. Nachdem die Party vorbei war sind wir noch alle zusammen in eine Bar und haben den Abend ausklingen lassen.

 

Tag 10 am 12. Mai 2016
ein Bericht von Emilia

Leider ist der Tag, der Abreise gekommen. Da wir uns erst um 11:30 am Flughafen in Sarajevo getroffen haben, haben viele die letzten Morgenstunden in Sarajevo noch mit Dingen wie zum Beispiel Shoppen oder Relaxen verbracht. Dann pünktlich um 11:30 waren alle am Flughafen und es war Zeit Abschieden zu nehmen, was eigentlich niemandem besonders leicht fiel. Es liefen viele Tränen und letzten Küsse und Umarmungen waren im Gange. Es war wirklich sehr emotional und man sah jedem die Trauer an.


Dann wurde es für uns Hamburger Zeit, uns zur Passkontrolle zu begeben. Während manche von uns schon durch waren, standen andere noch an und wurden von ein paar letzten Sarajevo Schülern überrascht um ein letztes mal Tschüss zu sagen, was dann auch härtesten unter uns zum weinen brachte. Als alle durch die Sicherheitskontrolle waren, mussten wir auf unseren verspäteten Flug warten. Diese Zeit verbrachten einige mit UNO oder Quartett  spielen.
Kaum saßen wir im Flieger, schliefen die meisten schon. Den ersten Flug überstanden und in München angekommen, mussten wir uns dann beeilen um unseren Flug nach Hamburg nicht zu verpassen. Und da das Glück auf unserer Seite war, kamen wir rechtzeitig zum Boarding. Nach einer Stunde Flug waren wir endlich gesund in Hamburg angekommen. Nachdem wir uns unsere Koffer geschnappt haben, liefen wir unseren Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden in die Arme. Die Freunde war sehr groß. Für die Lehrer gab es noch einen Applaus und dann ging es ab nach Hause.

Mein Fazit vom exChange 2016 ist, dass es wirklich das beste ist was ich in meinen 14 Lebensjahren je gemacht habe, deshalb würde ich es jedem empfehlen der die Chance dazu bekommt. Es ist ein unvergessliches Abenteuer das man beginnt, mit sehr viel Spaß, wunderbaren neuen Erfahrungen und vielen neuen Freundschaften, die hoffentlich lange halten werden. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei den Lehrern bedanken, die uns diese einmalige Reise ermöglicht haben. Vielen Dank!;)

 

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